Cord Cutting in Deutschland: Der Trend zum Streaming
Aktualisiert: Juli 2026 · 4 Min. Lesezeit
Cord Cutting — das Kündigen des klassischen Kabelanschlusses zugunsten von Streaming-Diensten — ist ein Trend, der in den USA vor Jahren begann und inzwischen deutlich auch in Deutschland angekommen ist.
Was Cord Cutting bedeutet
Cord Cutting beschreibt den bewussten Verzicht auf klassisches Kabel- oder Satellitenfernsehen zugunsten internetbasierter Alternativen wie Streaming-Dienste oder IPTV.
Warum der Trend jetzt auch Deutschland erreicht
Der Wegfall des Nebenkostenprivilegs hat viele deutsche Haushalte erstmals mit den tatsächlichen Kosten ihres Kabelanschlusses konfrontiert. Gleichzeitig sind App-basierte Streaming-Oberflächen durch Netflix, Disney+ und Co. inzwischen weit verbreitet und vertraut.
IPTV als praktische Cord-Cutting-Option
Im Gegensatz zu einzelnen Streaming-Diensten, die jeweils nur einen begrenzten Katalog bieten, deckt IPTV sowohl Live-TV als auch VOD-Inhalte in einem einzigen Zugang ab — eine besonders praktische Option für Haushalte, die den kompletten Umstieg wagen möchten.
Was beim Umstieg zu beachten ist
- Internetverbindung mit ausreichender Bandbreite (ca. 25 Mbit/s empfohlen)
- Ein kompatibles Gerät (Smart-TV, Fire Stick, Android-Box)
- Ein seriöser Anbieter mit stabilen Servern und echtem EPG
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Die häufigsten Bedenken beim Cord Cutting
Viele zögern beim Umstieg, weil sie befürchten, wichtige Inhalte zu verpassen. In der Praxis lässt sich das gut prüfen: Notieren Sie zwei Wochen lang, welche Sender und Sendungen Sie tatsächlich schauen. Häufig zeigt sich, dass ein Bruchteil des klassischen Kabelpakets wirklich genutzt wird — der Rest lässt sich über IPTV oder einzelne Streaming-Dienste meist abdecken, oft günstiger als das bisherige Komplettpaket.
Technische Voraussetzungen im Überblick
Für einen reibungslosen Umstieg genügt in der Regel eine Internetverbindung ab etwa 25 Mbit/s sowie ein kompatibles Gerät. Eine Kabelverbindung (LAN) zum Router liefert dabei eine stabilere Verbindung als WLAN, besonders bei mehreren gleichzeitig streamenden Geräten im Haushalt.
Erfahrungen aus anderen Ländern
In den USA und Großbritannien ist Cord Cutting bereits seit Jahren ein etablierter Trend, mit teils über 30 % der Haushalte, die klassisches Pay-TV gekündigt haben. Deutschland folgt diesem Muster mit einiger Verzögerung, aber deutlich sichtbarem Aufwärtstrend, insbesondere bei jüngeren Haushalten.
Langfristige Ersparnis realistisch einschätzen
Wer über mehrere Jahre rechnet, sieht den finanziellen Unterschied noch deutlicher: Bei einer monatlichen Ersparnis von 20 bis 30 € summiert sich das über drei Jahre auf mehrere hundert Euro — Geld, das viele Haushalte lieber anderweitig investieren, etwa in bessere Streaming-Hardware oder zusätzliche Dienste, die tatsächlich genutzt werden.
Cord Cutting und die Wahl des richtigen Anbieters
Wer den Schritt weg vom klassischen Kabelanschluss wagt, sollte sich vorab mit den Kriterien für einen seriösen IPTV-Anbieter vertraut machen — dazu zählen europäische Server, ein vollständiger EPG und transparente Preise. Eine ausführliche Checkliste dazu finden Sie im Anbieter-Vergleich. DigiSuite selbst wird auf Trustpilot mit 4,9/5 Sternen bei über 1.380 Bewertungen geführt.
Fazit
Cord Cutting ist kein kurzfristiger Hype, sondern eine nachhaltige Entwicklung, die sich mittelfristig auch in Deutschland weiter durchsetzen dürfte. Wer offen für App-basierte Bedienung ist, findet in IPTV eine ausgereifte, kostengünstige Alternative zum klassischen Kabelanschluss. Informieren Sie sich in Ruhe, testen Sie unverbindlich, und treffen Sie Ihre Entscheidung auf Basis Ihrer tatsächlichen Sehgewohnheiten.
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